Mit dem warmen Klang seiner Guadagnini aus dem Jahre 1775 versetzt er seit Jahren seine Zuhörer in atemloses Staunen. Ein wahres Energiebündel mit Geige ist er! Sein ausdrucksstarkes Spiel macht seine Präsentationen zu einem unbeschreiblichen Klangerlebnis.
Hinter pfiffigen Programmtiteln verbirgt sich eine thematisch gebundene, abwechslungsreiche Stückauswahl.
Zwischen den Werken verblüfft er sein Publikum immer wieder mit sowohl informativen als auch lustigen Anekdoten über die Komponisten in seinem zwar fließenden, aber mit kleinen Schnitzern durchsetzten Deutsch, das bei den Zuhörern regelmäßig wohlwollendes Schmunzeln auslöst.
In den letzten Jahren waren die zahlreichen Konzerte häufig ausverkauft und stets verließ das Publikum überwältigt den Saal.
Ian Mardon konnte sich bei Auftritten mit verschiedenen Orchestern Deutschlands, Kanadas und den USA als herausragender Solist zu etablieren. Heute gibt er regelmäßig Konzerte als Solist und Kammermusiker sowohl auf dem nordamerikanischen Kontinent als auch in Deutschland.
Mardons Repertoire reicht von großen orchestralen Werken über eine große Bandbreite der Kammermusik bis hin zu mitreißenden Eigenkompositionen.
Er wirkte bei zahlreichen CD-Produktionen mit. Zusammen mit der Pianistin Quitterie Larré nahm er eine CD mit Werken von Beethoven, Brahms und Franck auf. Auf der CD On a Bloomin´ Lotus Flower, die er selbst produzierte, sind Eigenkompositionen zu hören, die stark aus dem sonst sehr klassisch geprägten Rahmen fallen.
Im Jahr 2009 werden zwei neue CD-Aufnahmen mit Ian Mardon veröffentlicht. Mit seiner langjährigen Begleiterin Yuko Hirose spielte er mehrere Werke norwegischer Komponisten ein. Eine CD mit Werken des vergessenen Brahms-Freundes Ferdinand Thieriot nahm er mit seinem Kammermusikensemble Hamburg Chamber Players auf.
Als künstlerischer Leiter dieses flexiblen Ensembles widmet sich der seit 1995 in Hamburg lebende Virtuose seit vielen Jahren der Kammermusik.
Ganz nebenbei ist der Kanadier ein gefragter Fernsehgast in Show und Film. Selbst in der Werbung taucht seine markante Erscheinung immer wieder auf. Für den mit einem Oscar ausgezeichneten Kurzfilm Die rote Jacke spielte er die Titelmelodie ein.
Ian Mardon studierte bei dem bekannten kanadischen Geiger und Paganini-Preisträger Philippe Djokic an der Dalhousie University in Halifax und bei der Tschaikowsky-Preisträgerin Masuko Ushioda am New England Conservatory in Boston. Dort schloss er sein Studium mit dem Master of Music" ab.
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